Bräuche in der Zeit vor Ostern
Nach lustigem Faschingstreiben und ausgelassenen Festessen kommt jedes Jahr wieder die Fastenzeit. Aber warum gibt es sie eigentlich und was verbirgt sich hinter diesem religiösen Brauch? Die Fastenzeit beruht auf einem christlichen Brauch aus dem 4. Jahrhundert, welcher uns das Fasten bzw. Verzichten auf etwas vorgeschreibt. Die Fastenzeit dauert exakt 40 Tage - vom Aschermittwoch bis zur Osternacht, also dem Vorabend des Ostersonntages. Aber warum ist dies eine Zeit des Verzichts? Die Fastenzeit dient als Vorbereitung auf die Osterfeier und soll als Gedächtnis an die Passion Christi dienen. Man sollte die ganze Fastenzeit hindurch auf verschiedenes verzichten, nach alter kirchlicher Tradition aber vor allem auf Fleisch. Besonders an Freitagen soll auf Fleisch verzichtet werden.
Trotz dieser Zeit des Verzichtens bietet es sich an, einfache Speisen, Gemüse und Fischspezialitäten zu geniessen und beispielsweise lediglich auf die eine oder andere Süssspeise oder den Kaffee danach zu verzichten.

