Skifahren im Backcountry: Wie Skifahrer das Risiko Lawine einschätzen

© sxcDie ersten Schneefälle am vergangenen Wochenende werden nicht die letzten sein und bald liegt pulvriger Tiefschnee in den steilen Hängen. Für Freerider gibt es nichts schöneres als im Tiefschnee zu riden.

Doch das Risiko Lawine bleibt. Skifahrer schützen sich am besten vor Lawinen, wenn sie folgende fünf Warnsignale beachten und eine geplante Tour der Sicherheit wegen, auch mal abblasen:

Spontane Auslöser: Sind Lawinen, die ohne Zusatzbelastung von Menschen losbrechen.

Kritische Neuschneemenge: Neuschnee stellt eine Belastung für die vorhandene Schneedecke dar.

Setzungsgeräusche: Beim Betreten eines Hanges entsteht ein dumpfes “Wumm”-Geräusch

Starke Durchfeuchtung der Schneedecke: Steht man beim Aufstieg bis zu den Knien im Sulz, ist die Schneedecke nicht mehr stabil. Tritt besonders im Frühjahr ein: Früh aufbrechen.

Triebschneeansammlungen: “Wind ist der Baumeister der Lawinen” - Der Wind verfrachtet permanent große Schneemengen.

Freerider sollten sich vor Ihrem Ausflug ins freie Gelände vorher über die aktuellen Wetter- und Schneewerte informieren. Diese gibt es täglich aktuell auf der Website des Südtiroler Lawinenwarndienstes (http://www.provincia.bz.it/lawinen/lawinen_d.htm).