Mittelalter life in Südtirols Süden: 8. Internationaler Eppaner Burgenritt

Die Reiter in Aktion. © www.eppan.comGanz ohne futuristische Zeitmaschine wird man vom 29. April bis 1. Mai in die Zeit von wackeren Rittern versetzt, sieht edle Burgfräulein und schwer geschmückt Rösser. Die Kulisse für das Mittelalterspektakel ist aber die ganz reale Gegenwart in Eppan.

Malerisch erscheint die Schlösserlandschaft zwischen Schloss Sigmundskron und Hocheppan, idyllisch und bezaubernd die sanften Weinberge die historischen Dörfer. Mit der Ruhe vorbei wird es sein, wenn Eppan zu einem der wichtigsten gesellschaftlichen und sportlichen Großereignis lädt, dem mittlerweile 8. Internationalen Burgenritt.


Turniere im Mittelalter
dienten nicht nur dem Zweck, Ross und Reiter für den Ernstfall zu trainieren, sondern waren vor allem Feste, die das gemeine Volk vor allzu viel Elend ablenken sollten und ihnen Grund zur Belustigung und Euphorie gaben. Mittelalterliche Tjosts, Buhards und sonstige Turniere sind durchaus mit heutigen Events vergleichbar, die tausende von Schaulustigen anziehen.

So auch der Eppaner Burgenritt, bei dem die mutigen Reiter acht Turniere bestreiten müssen und vier abweschlsungsreiche Pflichtküren zu bewältigen haben. Bei Bierfasslritt, Fischstechen und Kellerritt und unzähligen weiteren Disziplinen werden die Reiter ihr Glück versuchen. Nähere Informationen zum Ablauf und zum gastronomischen Rahmenprogramm finden Sie auf der Homepage des Burgenritts.

Hintergrund:
Eppan zählt mit rund 20 Burgen und Schlössern sowie über 160 historischen Ansitzen zu den burgenreichsten Landstrichen Europas. Diese Bauten bilden den Hintergrund für den Burgenritt, welcher als Freizeitreiter-Turnier auf einer Gesamtstrecke von rund 65 km rund um Eppan und teils auch in der Gemeinde Kaltern ausgetragen wird. Den Hintergrund der spannenden Reitturniere bilden historische Begebenheiten und Sagen aus dem Überetscher Raum.