Die Südtiroler Kunst des Speckschneidens

Südtiroler Qualitötsspeck. © www.speck.orgUm sich den Südtiroler Speck handhabbar zu machen, müssen Sie weder Sushi-Meister noch sonstige japanischen Kochfertigkeiten aufweisen. Hier ein paar Tipps, um Ihre Brettljause perfekt zu gestalten.

Kauft man Südtiroler Speck im Feinkostladen, wird er in hauchdünne Scheiben geschnitten, die leckere Gewürzkruste wird entfernt, um den feinen Gaumen nicht allzusehr zu reizen.
Südtirol-Kenner wissen aber, dass gerade die Gewürzkruste das Geheimnis des Südtiroler Specks ist. Der Vorgang der Würzung ist die einzige Phase im Herstellungsverfahren Südtiroler Qualitätsspecks, die der Speckbauer frei wählen kann, um dem Speck seine perönliche Note aufzudrücken.
Die Mischungen sind sorgsam gehütete Geheimnisse, die meist von Generation zu Generation weitergegeben wurden. Salz, Pfeffer, Lorbeer, Piment, Rosmarin und Wacholder zählen zu den Basics des leckeren Schinkens. Je nach Menge und Kombination variiert der Geschmack.
Daher sollten Speckliebhaber bei der Zuschneidung Ihrer Lieblinggsspeise lieber zu rustikaleren, aber typisch Südtiroler Mitteln greifen als zu einer feinen Schneidemaschine. Teilen Sie also mit der Hand eine etwa 2cm dicke Scheibe vom Hammen ab ohne die Gewürzkruste zu entfernen und schneiden Sie anschließend dünne Stückchen herunter.
Sie werden sehen: So wird die Brettljause perfekt!

Alles zum Thema Speck finden Sie auf der Homepage des Südtiroler Speckkonsortiums.