Risiko Backcountry

Vorbereitungen für das Abenteuer. © sxcSki- und Snowboardtouren sowie Abfahrten außerhalb der markierten Pisten liegen voll im Trend. Man wechselt von der begrenzten und geregelten Alltagswelt in eine scheinbar unbegrenzte Gebirgswelt.

Die potentielle Lawinengefahr bleibt auf den ersten Blick allerdings unsichtbar. Da die Natur nicht nach klaren Regeln funktioniert, gibt es auch kein Patentrezept zu ihrer Bestimmung. Das bedeutet, dass Tourengeher und Freerider bewusst ein erhöhtes Risiko eingehen. Minimieren Sie dieses, indem Sie die fünf Warnsignale beachten:
Spontane Auslöser: Sind Lawinen, die ohne Zusatzbelastung von Menschen losbrechen.
Kritische Neuschneemenge: Neuschnee stellt eine Belastung für die vorhandene Schneedecke dar.
Setzungsgeräusche: Beim Betreten eines Hanges entsteht ein dumpfes “Wumm”-Geräusch
Starke Durchfeuchtung der Schneedecke: Steht man beim Aufstieg bis zu den Knien im Sulz, ist die Schneedecke nicht mehr stabil. Tritt besonders im Frühjahr ein: Früh aufbrechen.
Triebschneeansammlungen: “Wind ist der Baumeister der Lawinen” Der Wind verfrachtet permanent große Schneemengen.

Lawinenwarndienst:

Telefon/ Faxabruf: 0471/27 11 77, 0471/27 05 55

WAP: wap.provinz.bz.it

Notrufnummer: 118