Was Thun getan hat

Neue BadehausarchitekturMatteo Thun, der Name ist Programm. Der Mailänder Innenarchitekt, von vielen als Stardesigner in den Himmel gelobt, lebt in Südtirol seit einiger Zeit seine architektonischen Träume aus und statuierte unlängst ein Exempel moderner Badehausarchitektur mit den neuen Thermen in Meran.

Für die Münchner High Society ist der gebürtige länger schon der Inbegriff für und warmes, aber doch minimalistisches Design. In Südtirol ist Matteo Thun mittlerweile zum Haus und Hof Architekt der gehobenen Hotelkategorie aufgestiegen und entwickelt im Jahresrhythmus Häuser, die Südtirols Geranien- und Kitschanbeter bis vor kurzem nicht kannten. 2003 plante und gestaltete der Architekt das in der Nähe von und überzeugte durch modernes Design, das nahtlos in die Umgebung des 1.500m hoch gelegenen Vigiljochs passte.Ein Jahr darauf folgte der nächste Streich: Thun entwarf die Pergola Residence bei Meran, ein Komplex der zwölf Suiten umfasst und der aus der Ferne betrachtet, zwischen den Weinreben verschwindet. Balkone, Fassaden und Fenster von den Trieben des edlen Tropfens umwachsen und verleihen der Residence eine ländliche Atmosphäre.

Nicht nur architektonisch verkauft sich der Bozner gut. Für die italienischen Nobelkaffeesorten Illy und Lavazza entwarf er Tassen, Löffel und Kännchen und designte elegantes Tischgeschirr für Villeroy & Boch. Dass Matteo Thun sich so gut verkauft, verhilft auch seiner Bozner Verwandschaft zu lukrativen Geschäften mit Thun-Engeln, Thun-Clowns, Thun-Tassen und Thun-Schmuck, Thun-Uhren usw., die in Bozen in der Thuniversum Erlebniswelt verkauft werden.