Südtirol mal exotisch: Mongolenfest in Sulden

Als ob Reinhold Messners Yaks und die Buschenschank Yak &Yeti mit eher untypischer Speisekarte nicht genug wären, haben sich die Suldener mit dem Mongolenfest ein weiteres Highlight ausgedacht, das ziemlich aus dem tirolerischen Rahmen fällt. Am 28. Februar ist es wieder so weit.
Lange bevor der Messner Reinhold die Achttausender bezwang, wurde der Grundstein für den Hang Suldens zu ebenso fernen wie kalten Destinationen geschaffen. Schon 1802 titulierte das Tiroler Wochenblatt das Bergdorf am Ortler als das „Sibirien Tirols“. Eigentlich ein eher unrühmlicher Titel. Aber mit dem entsprechenden Angebot lässt sich daraus etwas machen. Zum Beispiel ein Mongolenfest, das die Jungen Suldner nunmehr zum dritten Mal organisieren. Ein Igludorf empfängt am 28. Februar die Gäste mit Eisbar und einer Bühne aus Eis und Schnee. Für junge Gäste gibt es Kinderprogramm mit Streichelzoo während sich die Eltern wohl eher an der Eisbar und oder der Bühne aus Eis und Schnee einrichten werden.
Heiße Getränke und heiße Rhythmen vom DJ gehören wie jedes Jahr zum Programm. Wird auch nötig sein, denn die Nacht beim Mongolenfest wird wohl lang und kalt werden.